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Bericht des Vorstands des Bezirksvereins Bünde e.V. der Deutsch-Finnischen Gesellschaft für das Jahr 2004
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Im Laufe des Jahres boten allmonatlich am zweiten Mittwoch die traditionellen DFG-Abende (Stammtisch) in der “Brasserie am Stadtgarten” Gelegenheit, unser Vereinsleben zu pflegen.
Das nächste Treffen führte am 15.Mai eine größere Zahl Mitglieder aus dem ganzen Landesverein Westfalen-Lippe in der Glashütte Gernheim anlässlich des Besuchs der sehenswerten Ausstellung “Faszination Glas - Tendenzen in der finnischen Glaskunst” zusammen. Da vor wenigen Jahren die DFG-Bünde die Glashütte bereits besichtigt hatte, vertraten jetzt drei Mitglieder den übrigen Bezirksverein. Inzwischen waren die Vorbereitungen zum Jubiläum “25 Jahre DFG-Bünde” am 31.Mai dank besonders Horst Menkes Aktivitäten nahezu abgeschlossen. Nach H.-W. Münchs Festansprache “Kleine Rückbesinnung auf einige Momente aus 25 Jahren DFG-Bezirksverein Bünde e.V.” konnten viele Mitglieder für eine lange Treue-Zeit mit einem Präsent (Taschen-Reiseführer “Finnland” aus der Reihe “Marco Polo”) geehrt werden. Der Vorsitzende freute sich darüber, dass es gelungen war, mit den vier erschienenen früheren Bürgermeistern bzw. der amtierenden Bürgermeisterin ein logistisch ausgewogenes Parteienspektrum zum Kommen angeregt zu haben. Zwei von ihnen sind ohnehin DFG-Mitglieder. Die Bürgermeisterin Anett Kleine-Döpke-Güse bedankte sich, wobei sie auf die Verdienste der DFG zugunsten der Städtepartnerschaft zwischen Bünde und Jakobstad/Pietarsaari hinwies, mit einer Video-Cassette über das Stadtjubiläum “1150 Jahre Bünde”, zu dessen Gelingen 2003 u.a. auch die DFG wesentlich beigetragen hatte, . - Bei Kaffee und Kuchen und einem abschließenden Abendimbiss klang dieser Tag in der schon fast finnischen Atmosphäre des Hücker Moores aus. Unserer Einladung waren auch Vertreter der über den Glögiverkauf mit uns verbundenen Vereine BTW, Schachgemeinschaft Bünde und Bünder Männerchor gefolgt. - Die Presse hatte dieses Gemeinschaftserlebnis von vielen Finnlandfreunden in Wort und Bild angemessen gewürdigt. Zum 10.Juli hatte die Stadt Bünde zu dem erstmalig veranstalteten Kinder- und Jugendfest “Wir sind da” in den Steinmeisterpark eingeladen. Neben Turnvereinen, Tanzschulen und weiteren Vereinen hatte sich auch die DFG beteiligt. Mit Finnland-Prospekten und vor allem einer Dia-Show über Jakobstad/Pietarsaari hatten wir zu dritt auf den Schüleraustausch aufmerksam gemacht. Am 31.7. hatte der jahrzehntelang wichtigste Förderer der Städtepartnerschaft auf finnischer Seite, der frühere Technische Stadtdirektor Thor Ljungeld, Bünde für ein paar Stunden besucht. Auf Wunsch der Familie seines Sohnes Jarl Ljungeld, die das große Campmobil von Finnland bis an den Rhein und zurück steuerte, blieb das Wiedersehen auf einen kleinen Kreis von Vorstandsmitgliedern beschränkt. Vom Schüleraustausch im Sommer 2004 gibt es fast nichts zu berichten; denn er musste nach dem Ausscheiden von mehreren Schülerinnen des “Jakobstads Gymnasiums” abgesagt werden. Die Bünder Gastgeber sollten kurzfristig in einen späteren Termin einwilligen, damit die Finnen die Ende Juli stattfindenden Jakobstage, den sportlichen und kulturellen Höhepunkt des Jahres, zu Hause erleben könnten. Auf finnischer Seite war man terminlich nicht kompromissbereit. - Zum Glück gab es doch noch einen Kontakt, nämlich ein Wiedersehen: Eine Austauschschülerin des Vorjahres, Nina Östman; kam auf eigene Faust für zwei Wochen nach Bünde. Deshalb wurde der Stammtisch des Monats August um ein paar Tage vorverlegt und die DFG verbrachte einen sehr gemütlichen Abend im finnischen Blockhaus der gastgebenden Familie Klaus und Bärbel Kuhlmann. In den Herbstmonaten begann Werner Herbrechtsmeier wie in allen bisherigen Jahren mit den Einkäufen für die Glögi-Hütte. Nach Aufbau und Probelauf konnte dann am 25.November im Beisein der Bürgermeisterin die Glögi-Saison 2004 gestartet werden. Sie ist trotz oftmals zu warmen und zugleich feuchten Wetters und trotz angehobenen Glögi-Preises recht erfreulich verlaufen, so dass die DFG weiterhin den Austausch mit Finnland unterstützen kann. Allen Helfern, voran Werner Herbrechtsmeier, der noch immer “alles im Griff” gehabt hatte, und Manfred Karbaum, der die Mischungen bereitstellte, muss auch an dieser Stelle ganz besonders gedankt werden für ihren häufig sogar mehrfachen Einsatz! Unser Dank gilt ebenso den Mitgliedern der befreundeten Vereine, die uns für etwa 2 ½ Wochen geholfen haben. Dank auch deshalb noch einmal an Werner Herbrechtsmeier, der einige von uns anhand einer detaillierten Liste in den minutiösen Ablauf eines Glögi-Tages eingewiesen hat; denn im kommenden Winter werden wir auf unseren Organisator wohl endgültig verzichten müssen.
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